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Heizung zündet nicht – mögliche Ursachen auf einen Blick
Wenn die Heizung nicht zündet, können verschiedene Ursachen dahinterstecken. Oft sind es kleine Probleme, die sich schnell beheben lassen, doch manchmal steckt ein größerer Defekt dahinter. Hier sind die häufigsten Gründe, warum Ihre Heizung den Dienst verweigert:
- Unterbrochene Stromversorgung: Ohne Strom funktioniert keine moderne Gastherme. Eine ausgelöste Sicherung oder ein defektes Kabel können die Ursache sein.
- Fehlende Gaszufuhr: Ist der Gashahn geschlossen oder liegt ein Problem in der Gasleitung vor, bleibt der Brenner kalt. Auch ein Druckabfall im Gasnetz kann eine Rolle spielen.
- Verschmutzter Brenner: Ablagerungen auf der Brennerdüse verhindern eine saubere Zündung. Dies ist besonders bei älteren Heizungen ein häufiges Problem.
- Defekte Zündeinrichtung: Wenn der Zündfunke ausbleibt, kann die Heizung nicht starten. Hier könnte ein Austausch der Zündelektrode notwendig sein.
- Probleme mit der Steuerung: Eine fehlerhafte Elektronik oder ein defektes Steuerungsmodul kann dazu führen, dass die Heizung keine Startsignale erhält.
- Blockierte Luftzufuhr: Verstopfte Luftkanäle oder ein verschmutzter Schornstein können die Verbrennung behindern und so die Zündung verhindern.
Diese Ursachen zeigen, dass sowohl einfache als auch komplexere Probleme infrage kommen können. Wichtig ist, die Fehlerquelle genau zu identifizieren, bevor weitere Schritte unternommen werden. In vielen Fällen hilft eine systematische Prüfung, um das Problem einzugrenzen.
Wie erkenne ich das Problem: Erste Anzeichen und Warnsignale
Wenn die Heizung nicht zündet, gibt es oft schon vorab Hinweise, die auf ein Problem hindeuten. Diese Warnsignale zu erkennen, kann helfen, größere Schäden zu vermeiden und schnell zu reagieren. Hier sind die wichtigsten Anzeichen, die Sie beachten sollten:
- Ungewöhnliche Geräusche: Knackende, klopfende oder pfeifende Töne aus der Heizung können auf mechanische Probleme oder Luft im System hinweisen.
- Kein Aufheizen der Heizkörper: Bleiben die Heizkörper kalt, obwohl die Heizung eingeschaltet ist, deutet dies auf ein Problem in der Wärmeerzeugung oder -verteilung hin.
- Flackernde Kontrollleuchten: Eine unregelmäßige oder ausbleibende Anzeige an der Heizung kann auf Fehler in der Elektronik oder Steuerung hinweisen.
- Störgeruch: Ein ungewohnter Geruch, beispielsweise nach Gas oder verbranntem Material, ist ein ernstes Warnsignal und sollte sofort überprüft werden.
- Schwankender Wasserdruck: Ein plötzlich sinkender oder stark schwankender Druck im Heizsystem kann die Funktion der Heizung beeinträchtigen.
- Fehlermeldungen: Moderne Heizungen zeigen häufig Fehlercodes an, die auf spezifische Probleme hinweisen. Diese Codes finden Sie im Handbuch des Geräts erklärt.
Es ist wichtig, diese Anzeichen nicht zu ignorieren. Schon kleine Unregelmäßigkeiten können ein Hinweis auf größere Probleme sein, die sich mit der Zeit verschlimmern. Achten Sie darauf, wie sich Ihre Heizung verhält, und handeln Sie frühzeitig, um teure Reparaturen zu vermeiden.
Häufige Ursachen und schnelle Lösungen, wenn die Heizung nicht zündet
Ursache | Beschreibung | Lösung |
---|---|---|
Unterbrochene Stromversorgung | Die Heizung erhält keinen Strom, z. B. durch eine ausgelöste Sicherung. | Sicherung überprüfen; ggf. Fachmann bei wiederholtem Auslösen hinzuziehen. |
Fehlende Gaszufuhr | Gashahn geschlossen oder Gasdruck zu niedrig. | Gashahn öffnen; bei anhaltendem Problem Gasversorger kontaktieren. |
Verschmutzter Brenner | Rückstände blockieren die Zündung. | Brenner professionell reinigen lassen. |
Defekte Zündeinrichtung | Zündfunken bleibt aus. | Zündelektrode prüfen und gegebenenfalls austauschen lassen. |
Blockierte Luftzufuhr | Verstopfte Luftkanäle verhindern Verbrennung. | Luftzufuhr reinigen; Schornstein überprüfen lassen. |
Fehler in der Steuerung | Elektronik reagiert nicht. | Fachmann hinzuziehen, um die Steuerung zu prüfen. |
Schnelle Selbsthilfe: Was Sie sofort prüfen können
Wenn Ihre Heizung nicht zündet, können Sie mit ein paar einfachen Schritten selbst überprüfen, ob sich das Problem schnell beheben lässt. Oftmals sind es kleine Ursachen, die keine umfangreiche Reparatur erfordern. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie direkt prüfen können:
- Thermostateinstellungen kontrollieren: Stellen Sie sicher, dass das Thermostat korrekt eingestellt ist. Manchmal reicht es, die Temperatur etwas höher zu drehen, um die Heizung zu aktivieren.
- Wasserdruck überprüfen: Der Druck im Heizsystem sollte in der Regel zwischen 1,5 und 2 bar liegen. Ist der Druck zu niedrig, füllen Sie vorsichtig Wasser nach, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben.
- Entlüften der Heizkörper: Luft im System kann die Zirkulation des Heizwassers stören. Öffnen Sie die Entlüftungsventile an den Heizkörpern, bis Wasser austritt, und schließen Sie sie anschließend wieder.
- Heizungsventile prüfen: Kontrollieren Sie, ob die Ventile an den Heizkörpern vollständig geöffnet sind. Festsitzende Ventile können die Wärmeverteilung blockieren.
- Reset-Funktion nutzen: Viele Heizungen verfügen über eine Reset-Taste. Drücken Sie diese gemäß der Anleitung, um die Heizung neu zu starten. Manchmal behebt dies kleinere Störungen.
- Raumtemperaturfühler: Überprüfen Sie, ob der Raumfühler frei von Hindernissen ist. Möbel oder Vorhänge können die Messung der Raumtemperatur verfälschen und die Heizung am Start hindern.
Wichtig: Arbeiten Sie niemals an Gasleitungen oder elektrischen Komponenten der Heizung, wenn Sie nicht über die nötige Fachkenntnis verfügen. Sollten die oben genannten Schritte keine Lösung bringen, ist es ratsam, einen Fachmann zu kontaktieren, um weitere Schäden zu vermeiden.
Fehlerquellen in der Stromversorgung und mögliche Lösungen
Eine fehlerhafte Stromversorgung ist eine häufige Ursache dafür, dass die Heizung nicht zündet. Moderne Heizsysteme sind auf eine stabile elektrische Versorgung angewiesen, um Steuerung, Pumpen und Zündung zu betreiben. Schon kleine Unterbrechungen oder Defekte können den Betrieb stören. Hier sind die häufigsten Fehlerquellen in der Stromversorgung und mögliche Lösungen:
- Ausgelöste Sicherung: Überprüfen Sie den Sicherungskasten, ob die Sicherung für die Heizung ausgelöst wurde. Falls ja, schalten Sie sie wieder ein. Sollte dies erneut passieren, könnte ein Kurzschluss oder eine Überlastung vorliegen, die von einem Elektriker geprüft werden muss.
- Defekte Steckdose: Testen Sie die Steckdose, an der die Heizung angeschlossen ist, mit einem anderen Gerät. Funktioniert die Steckdose nicht, liegt das Problem möglicherweise an der Hausinstallation.
- Wackelkontakt im Stromkabel: Kontrollieren Sie das Stromkabel der Heizung auf sichtbare Schäden oder lose Verbindungen. Ein beschädigtes Kabel sollte umgehend ersetzt werden, um Kurzschlüsse oder weitere Defekte zu vermeiden.
- Spannungsschwankungen: Unregelmäßige Stromversorgung kann die Elektronik der Heizung beeinträchtigen. In solchen Fällen kann ein Überspannungsschutz oder ein Spannungsstabilisator helfen, die Stromzufuhr zu regulieren.
- Defekte interne Elektronik: Wenn die Heizung trotz funktionierender Stromzufuhr nicht reagiert, könnte ein Problem mit der internen Elektronik, wie der Steuerplatine, vorliegen. Hier ist ein Fachmann erforderlich, um die Bauteile zu prüfen und gegebenenfalls auszutauschen.
Tipp: Um zukünftige Probleme zu vermeiden, sollten Sie sicherstellen, dass die Heizung an einer separaten, gut abgesicherten Stromleitung angeschlossen ist. Regelmäßige Wartung und Überprüfung der elektrischen Komponenten können helfen, Ausfälle frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Probleme mit der Gaszufuhr: Ursachen und Maßnahmen
Probleme mit der Gaszufuhr zählen zu den häufigsten Ursachen, wenn eine Heizung nicht zündet. Ohne eine stabile und ausreichende Gasversorgung kann der Brenner nicht arbeiten, was die gesamte Heizfunktion lahmlegt. Hier sind die häufigsten Ursachen für Störungen in der Gaszufuhr und die entsprechenden Maßnahmen, um diese zu beheben:
- Geschlossener oder blockierter Gashahn: Überprüfen Sie, ob der Gashahn vollständig geöffnet ist. Manchmal kann er durch Verschmutzungen oder mechanische Defekte blockiert sein. Sollte sich der Hahn nicht bewegen lassen, ziehen Sie einen Fachmann hinzu.
- Gasdruck zu niedrig: Ein unzureichender Gasdruck kann die Zündung verhindern. Dies kann durch Probleme im Gasnetz oder durch ein defektes Druckregelventil verursacht werden. Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Gasversorger oder einen Heizungsfachmann.
- Undichtigkeiten in der Gasleitung: Eine undichte Leitung kann dazu führen, dass nicht genügend Gas die Heizung erreicht. Achten Sie auf Gasgeruch und schalten Sie die Heizung sofort aus, falls Sie einen Verdacht haben. Öffnen Sie Fenster und rufen Sie einen Notdienst, um die Sicherheit zu gewährleisten.
- Verschmutzter Gasfilter: In vielen Heizsystemen ist ein Gasfilter verbaut, der Verunreinigungen aus der Gasleitung auffängt. Ist dieser Filter verstopft, kann das die Gaszufuhr behindern. Eine Reinigung oder ein Austausch durch einen Fachmann kann hier Abhilfe schaffen.
- Defekte Gasarmatur: Die Gasarmatur reguliert die Menge des zugeführten Gases. Wenn dieses Bauteil beschädigt ist, kann die Heizung nicht zünden. Ein Austausch der Armatur ist in diesem Fall notwendig.
Hinweis: Arbeiten an der Gaszufuhr dürfen ausschließlich von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden. Eigenständige Reparaturen sind nicht nur gefährlich, sondern auch gesetzlich verboten. Sollten Sie Unsicherheiten bemerken, schalten Sie die Heizung ab und lassen Sie die Anlage von einem Experten überprüfen.
Wenn der Brenner nicht zündet: Häufige Gründe und Tipps
Der Brenner ist das Herzstück Ihrer Heizung. Wenn er nicht zündet, bleibt die gesamte Anlage kalt. Die Ursachen können vielfältig sein, doch mit einer gezielten Analyse lassen sich viele Probleme schnell eingrenzen. Hier sind häufige Gründe, warum der Brenner nicht zündet, und praktische Tipps, wie Sie vorgehen können:
- Defekte Zündelektrode: Die Zündelektrode erzeugt den Funken, der das Gas entzündet. Ist sie verschlissen oder falsch positioniert, bleibt der Zündvorgang aus. Eine Reinigung oder der Austausch durch einen Fachmann kann hier helfen.
- Verschmutzter Wärmetauscher: Ablagerungen im Wärmetauscher können die Verbrennung beeinträchtigen und den Brenner am Start hindern. Regelmäßige Wartung verhindert solche Probleme.
- Falsches Luft-Gas-Gemisch: Für eine saubere Zündung benötigt der Brenner das richtige Verhältnis von Gas und Luft. Eine fehlerhafte Einstellung oder ein verstopfter Luftkanal kann die Mischung stören. Ein Techniker kann die Einstellungen optimieren.
- Temperatursensor blockiert: Manche Heizungen verhindern das Zünden, wenn der Sensor falsche Werte liefert, etwa durch Verschmutzungen oder Defekte. Eine Überprüfung und Reinigung des Sensors schafft oft Abhilfe.
- Sicherheitsabschaltung aktiv: Moderne Heizungen verfügen über Sicherheitsmechanismen, die den Brenner abschalten, wenn ein Problem erkannt wird. Ein häufiger Grund ist eine Überhitzung oder ein fehlerhafter Drucksensor. Lassen Sie die Ursache professionell prüfen.
Tipp: Um Schäden am Brenner vorzubeugen, sollten Sie auf eine regelmäßige Wartung der gesamten Heizungsanlage achten. Kleine Probleme, wie Verschmutzungen oder fehlerhafte Einstellungen, lassen sich so frühzeitig erkennen und beheben, bevor sie größere Schäden verursachen.
Defekte Bauteile: Was besonders oft kaputtgeht
Defekte Bauteile gehören zu den häufigsten Ursachen, wenn eine Heizung nicht mehr richtig funktioniert. Verschleiß und Materialermüdung können dazu führen, dass einzelne Komponenten ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Hier sind die Bauteile, die besonders anfällig für Defekte sind, und worauf Sie achten sollten:
- Umwälzpumpe: Die Umwälzpumpe sorgt dafür, dass das Heizwasser im System zirkuliert. Wenn sie ausfällt, bleibt das Wasser in den Leitungen stehen, und die Heizkörper bleiben kalt. Typische Anzeichen sind ungewöhnliche Geräusche oder ein kompletter Stillstand der Pumpe.
- Ausdehnungsgefäß: Dieses Bauteil gleicht Druckschwankungen im Heizsystem aus. Ist die Membran im Gefäß beschädigt, kann der Druck nicht mehr reguliert werden, was zu Störungen im Heizbetrieb führt. Ein häufiges Indiz ist ein stark schwankender Wasserdruck.
- Magnetventil: Das Magnetventil steuert den Gasfluss zum Brenner. Wenn es klemmt oder nicht mehr schließt, kann entweder kein Gas zum Brenner gelangen oder es tritt unkontrolliert aus. Ein Austausch ist hier meist unumgänglich.
- Temperaturfühler: Diese Sensoren messen die Temperatur des Heizwassers und geben die Werte an die Steuerung weiter. Defekte Fühler liefern falsche Daten, was zu einer fehlerhaften Regelung der Heizung führen kann.
- Wärmetauscher: Neben Verschmutzungen kann auch Korrosion den Wärmetauscher beschädigen. Ein defekter Wärmetauscher verliert an Effizienz und kann im schlimmsten Fall undicht werden, was größere Schäden verursacht.
Hinweis: Viele dieser Bauteile unterliegen einem natürlichen Verschleiß und sollten im Rahmen der regelmäßigen Wartung überprüft werden. Ein rechtzeitiger Austausch defekter Komponenten verhindert größere Ausfälle und sorgt dafür, dass Ihre Heizung zuverlässig arbeitet.
Besondere Herausforderungen bei älteren Heizungsmodellen
Ältere Heizungsmodelle bringen oft spezifische Herausforderungen mit sich, die bei modernen Anlagen weniger relevant sind. Mit zunehmendem Alter der Heizung steigt das Risiko für ineffizienten Betrieb, häufigere Ausfälle und Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung. Hier sind die wichtigsten Aspekte, die bei älteren Heizungsanlagen beachtet werden sollten:
- Ersatzteilverfügbarkeit: Bei älteren Modellen kann es schwierig sein, passende Ersatzteile zu finden. Hersteller stellen die Produktion für bestimmte Bauteile oft nach einigen Jahren ein, was Reparaturen verzögern oder verteuern kann.
- Veraltete Technik: Ältere Heizungen nutzen oft Technologien, die nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen. Das betrifft sowohl die Energieeffizienz als auch die Sicherheitsstandards. Dies kann zu höheren Betriebskosten und einem erhöhten Risiko für Störungen führen.
- Höherer Wartungsaufwand: Mit der Zeit steigt der Verschleiß an wichtigen Komponenten. Ältere Anlagen benötigen daher häufigere und intensivere Wartungsarbeiten, um weiterhin zuverlässig zu funktionieren.
- Unzureichende Isolierung: Viele ältere Heizungsmodelle verfügen über eine schlechtere Wärmedämmung, was zu Energieverlusten führt. Dies wirkt sich negativ auf die Heizkosten und die Umweltbilanz aus.
- Fehlende Kompatibilität mit modernen Systemen: Die Integration von Smart-Home-Technologien oder moderner Steuerungssysteme ist bei älteren Heizungen oft nicht möglich. Das schränkt die Möglichkeiten zur Optimierung und Automatisierung erheblich ein.
Tipp: Wenn Ihre Heizung älter als 15 Jahre ist, lohnt es sich, über eine Modernisierung nachzudenken. Neue Heizsysteme sind nicht nur effizienter, sondern erfüllen auch die aktuellen Umwelt- und Sicherheitsstandards. Eine Beratung durch einen Fachmann kann helfen, die beste Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Wann und warum ein Fachmann eingeschaltet werden sollte
Es gibt Situationen, in denen es unverzichtbar ist, einen Fachmann für Ihre Heizung hinzuzuziehen. Während kleinere Probleme oft selbst behoben werden können, erfordern komplexere Störungen oder sicherheitsrelevante Themen unbedingt die Expertise eines Profis. Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt, einen Experten einzuschalten, und warum ist das so wichtig?
- Komplexe technische Defekte: Wenn die Heizung trotz aller grundlegenden Prüfungen nicht funktioniert, deutet dies auf tieferliegende Probleme hin, wie defekte Steuerplatinen oder elektronische Bauteile. Diese erfordern spezielles Fachwissen und oft auch Diagnosegeräte, die nur Fachbetriebe besitzen.
- Gasgeruch oder Sicherheitsbedenken: Sobald ein Gasgeruch wahrgenommen wird oder die Heizung ungewöhnlich reagiert (z. B. plötzliche Abschaltungen), ist höchste Vorsicht geboten. Hier darf ausschließlich ein zertifizierter Fachmann tätig werden, um Gefahren wie Gaslecks oder Kohlenmonoxidbildung auszuschließen.
- Wiederkehrende Störungen: Treten dieselben Probleme immer wieder auf, deutet dies auf einen tieferliegenden Defekt oder eine falsche Grundeinstellung der Heizung hin. Ein Fachmann kann die Ursache systematisch analysieren und dauerhaft beheben.
- Veraltete Anlagen: Bei älteren Heizungsmodellen ist es oft schwierig, die richtige Diagnose zu stellen oder Ersatzteile zu finden. Ein Experte kennt sich mit den Besonderheiten solcher Systeme aus und kann auch beurteilen, ob eine Reparatur noch wirtschaftlich ist.
- Präventive Wartung: Um teure Reparaturen zu vermeiden, sollte die Heizung regelmäßig gewartet werden. Ein Fachmann überprüft dabei nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Effizienz und Sicherheit der Anlage.
Warum ist das so wichtig? Ein Fachmann bringt nicht nur das nötige technische Know-how mit, sondern sorgt auch dafür, dass alle Arbeiten gemäß den geltenden Sicherheits- und Umweltvorschriften durchgeführt werden. Das minimiert Risiken und garantiert, dass Ihre Heizung langfristig zuverlässig und effizient arbeitet.
Vorbeugende Maßnahmen: So bleibt Ihre Heizung zuverlässig
Eine zuverlässige Heizung ist das Ergebnis regelmäßiger Pflege und präventiver Maßnahmen. Mit gezielten Schritten können Sie nicht nur Ausfälle vermeiden, sondern auch die Lebensdauer Ihrer Anlage verlängern und die Effizienz steigern. Hier sind die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen, die Sie beachten sollten:
- Regelmäßige Sichtkontrollen: Überprüfen Sie die Heizung in regelmäßigen Abständen auf sichtbare Schäden, wie Roststellen, lose Verbindungen oder feuchte Stellen. Solche Anzeichen können auf größere Probleme hinweisen, die frühzeitig behoben werden sollten.
- Filterreinigung: Viele Heizungsanlagen verfügen über Luft- oder Wasserfilter, die regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden müssen. Ein verstopfter Filter kann die Effizienz erheblich beeinträchtigen und zu Störungen führen.
- Optimale Temperatureinstellungen: Stellen Sie sicher, dass die Heizungssteuerung korrekt programmiert ist. Eine zu hohe Vorlauftemperatur belastet die Anlage unnötig und erhöht den Energieverbrauch. Passen Sie die Einstellungen an die Jahreszeit und Ihre individuellen Bedürfnisse an.
- Hydraulischer Abgleich: Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich durchführen, um sicherzustellen, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Dies reduziert den Energieverbrauch und verhindert Überlastungen einzelner Komponenten.
- Frostschutz aktivieren: Insbesondere in kalten Monaten sollten Sie darauf achten, dass die Frostschutzfunktion der Heizung aktiviert ist. So verhindern Sie Schäden durch eingefrorene Leitungen, wenn die Heizung längere Zeit nicht genutzt wird.
- Dokumentation der Wartung: Führen Sie ein Protokoll über alle Wartungsarbeiten und eventuelle Reparaturen. Dies hilft nicht nur, den Überblick zu behalten, sondern erleichtert auch dem Fachmann die Diagnose bei zukünftigen Problemen.
Tipp: Investieren Sie in eine smarte Heizungssteuerung. Diese ermöglicht es Ihnen, die Heizung effizienter zu nutzen, den Energieverbrauch zu überwachen und potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen. So bleibt Ihre Heizung nicht nur zuverlässig, sondern auch wirtschaftlich.
Häufige Fragen zum Thema „Heizung zündet nicht“
Wenn die Heizung nicht zündet, tauchen oft ähnliche Fragen auf. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen, die Ihnen helfen können, das Problem besser zu verstehen und mögliche Lösungen zu finden.
- Warum zündet meine Heizung nur sporadisch? Dies kann an einer instabilen Gaszufuhr oder einem fehlerhaften Temperaturfühler liegen. Auch ein verschmutzter Brenner oder eine ungenaue Steuerungseinstellung kann zu unregelmäßigem Zünden führen.
- Wie erkenne ich, ob die Zündelektrode defekt ist? Eine defekte Zündelektrode zeigt sich oft durch fehlende Zündgeräusche oder eine ausbleibende Flamme. Sichtbare Schäden wie Korrosion oder Abnutzung an der Elektrode sind ebenfalls ein Hinweis.
- Kann Luft im Heizsystem die Zündung verhindern? Ja, Luft im System kann den Druck und die Zirkulation des Heizwassers stören, was die Funktion der Heizung beeinträchtigt. Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper kann hier Abhilfe schaffen.
- Was tun, wenn die Heizung nach einem Stromausfall nicht mehr startet? Nach einem Stromausfall kann es notwendig sein, die Heizung manuell zurückzusetzen. Überprüfen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Geräts, um die Reset-Funktion korrekt zu nutzen.
- Wie lange dauert es, bis ein Fachmann das Problem behebt? Die Dauer hängt von der Ursache ab. Kleinere Reparaturen wie der Austausch einer Zündelektrode können innerhalb weniger Stunden erledigt werden. Komplexere Probleme, wie ein Defekt an der Steuerung, können jedoch mehr Zeit in Anspruch nehmen.
- Ist es sinnvoll, die Heizung selbst zu reparieren? Arbeiten an der Heizung, insbesondere an Gas- oder Elektronikkomponenten, sollten ausschließlich von Fachleuten durchgeführt werden. Eigenständige Reparaturen können gefährlich sein und die Garantie der Anlage beeinträchtigen.
Hinweis: Wenn Sie unsicher sind, welche Ursache vorliegt, oder die Heizung trotz aller Maßnahmen nicht zündet, zögern Sie nicht, einen Experten zu kontaktieren. Eine professionelle Diagnose ist oft der schnellste und sicherste Weg, das Problem zu lösen.